Rezeptur in der Apotheke

 

Bei der folgenden Ausführung wird von einer „normalen“ Rezeptur in der Apotheke ausgegangen, in welcher weder Zytostatika noch sterile Arzneimittel hergestellt werden.  In diesen hochspezialisierten Rezepturen sind spezielle Vorgaben einzuhalten. Themengebiete sind die Räumliche Beschaffenheit, die Organisation und die Hygiene.

 

Räumliche Beschaffenheit

 

Die Vorgaben der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) zielen auf eine möglichst hochwertige pharmazeutische Herstellungsqualität der Rezepturarzneimittel. Deshalb sind alle Vorgaben und Empfehlungen unter diesem Aspekt zu bewerten. Die Wahrscheinlichkeit einer Kontamination durch das Personal, die Ausstattung oder die Luft soll minimiert werden.

 

Die Rezeptur muss in 3 Richtungen raum hoch abgetrennt sein. Das bedeutet abschließend mit der Decke. Dies vermeidet einerseits Luftbewegung und schließt durchgehende Personen aus. Ob kleinere Durchlässe zu Beanstandungen bei einer Revision führen ist sicherlich Auslegungsache.

Der Boden und die Arbeitsflächen sollten leicht zu Reinigen und zu desinfizieren sein. Über den geeigneten Bodenbelag wird gestritten. Die vor einigen Jahren noch vertretene Ansicht ein gefliester Boden sei zu bevorzugen wurde geändert und ein glatter, chemikalienbeständiger Boden ohne Abfluss wird bevorzugt.

Offene Schränke in der Rezeptur sollten vermieden werden.

 

Befindet sich die Rezeptur im Apothekenlabor ist die Organisation des Labors unter den vorhergenannten Gesichtspunkten zu bewerten. Eine Mindestfläche von 15m² wird hierfür als notwendig angesehen. Abschließend muss bei einer Inspektion immer deutlich gemacht werden, dass eine möglichst hohe Sicherheit bei der Rezepturherstellung herrscht.

 

 

 

Seite

Anzeige von www. apothekenbedarf.kaufen

Apothekenabzug

 

ab

1595,- € (netto)

Medikamenten-kühlschrank

ab

1075,- € (netto)